On-Chain-Cover verspricht Schutz vor Hacks und Ausfällen. Ob es liefert, hängt an Wording, Kapital, Claims-Prozessen und Governance. Wir sezieren einen Anbieter nach dem anderen: Was ist gedeckt, wer entscheidet, und welche Risiken behält der Käufer. Fakten, keine Beratung.
Underwriter, die wir nach der Raccoon-Rubrik bewerten: zahlt die Police für das beworbene Risiko?
Für: DeFi-Nutzer, die eigene Positionen covern wollen (und Teams über die Builder-Produkte)
Transparent, praxiserprobt, gut kapitalisiert relativ zum aktiven Cover. Die strukturelle Schwäche ist rechtlich: Die Auszahlung ist eine Ermessens-Entscheidung der Mitglieder, kein einklagbarer Anspruch.
Für: Protokoll-Teams, die ein Audit mit einer Deckungs-Zusage kombinieren (Auszahlung geht ans TEAM)
Ein eng gefasstes, aber transparent dargestelltes Produkt. Der Streitprozess mit UMA-Eskalation ist ein eigenständiger Ansatz, und der Euler-Payout ist ein dokumentierter Track Record. Demgegenüber ist die Deckung bei $500k gedeckelt, die Terms sind je Engagement privat, und Sherlock hält fest: Weder Zahlung noch Verfügbarkeit der Mittel sind garantiert. Der Raccoon-Score bewertet Shield nach der Builder-Rubrik, für seinen tatsächlichen Käufer, das Protokoll-Team; Retail-Nutzer haben aus diesem Produkt überhaupt keinen Anspruch. Der niedrige Score spiegelt die privaten Terms, den $500k-Deckel, die nicht garantierten Mittel und dass die Auszahlung nicht verbindlich bei den Nutzern ankommt, und ist kein Urteil über Sherlock als Auditor, der Spitze ist.
Aggregatoren und Vermittler. Nach einer anderen Rubrik bewertet: den Pflichten eines Cover-Brokers (Marktzugang, Beratung, Best Execution, Platzierung, Claims-Unterstützung, Sorgfalt, Underwriter-Vetting), nicht dem Cover-Auszahlungs-Score.
Eine Skala, zwei Rubriken: der Raccoon Score, 0 bis 100 Punkte über sieben Kategorien. Retail-Covers (du kaufst für dich selbst) werden nach der Retail-Rubrik bewertet; Team-Covers (ein Protokoll-Team kauft, z.B. Native Protocol Cover oder Sherlock Shield) bekommen eine eigene Builder-Rubrik, weil ein Team andere Fragen stellt. Fakten, Anbieterangaben und eigene Einschätzungen bleiben getrennt, jede wesentliche Aussage ist belegt, und was wir nicht verifizieren können, wird als solches markiert statt geschätzt. Jede Analyse ist eine Momentaufnahme mit sichtbarem Datum.
Drei getrennte Sichten, nie gegeneinander verglichen. Die Retail-Rubrik gewichtet die technische Sicherheit des gedeckten Protokolls; die Builder-Rubrik ersetzt das durch die Frage, ob eine Auszahlung bei den Nutzern des Protokolls ankommt; die Broker-Rubrik bewertet einen Vermittler nach den Pflichten eines Cover-Brokers (Zugang, Beratung, Ausführung, Platzierung, Claims-Unterstützung, Sorgfalt, Underwriter-Vetting), kein Produkt. Die Rangliste führt sie getrennt.
Der Score ist eine Meinung auf Basis öffentlicher Quellen, keine Auszahlungswahrscheinlichkeit und keine Garantie. Keine Rechts-, Anlage- oder Versicherungsberatung.